ALLGEMEINE ELEKTRICITÄTS-GESELLSCHAFT

Aktie der AEG

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung oben
Berlin-Grunewald, Juli 1952, # ohne Nummer

Abb. Firmensignets „AEG“ mehrfach im Unterdruck.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Berlin-Grunewald, April 1962, # ohne Nummer

Abb. Firmensignets „AEG“ mehrfach im Unterdruck.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, Kupon Nr. 20 (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet und stempelentwertet rückseitig
Berlin-Grunewald, Oktober 1963, # ohne Nummer

Abb. Firmensignets „AEG“ mehrfach im Unterdruck.

Aktie über 10.000 DM, DIN A 4 quer, Kupon Nr. 20 (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet und stempelentwertet rückseitig
Berlin-Grunewald, Oktober 1963, # ohne Nummer

Abb. Firmensignets „AEG“ mehrfach im Unterdruck.

Teilschuldverschreibung der AEG

8 % Teilschuldverschreibung über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Februar⁄August, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, 4 S., Eckabschnittsentwertung
Berlin-Grunewald, August 1956, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet „AEG“, auch mehrfach im Unterdruck.

7 % Teilschuldverschreibung über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Januar⁄Juli, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, 4 S., Eckabschnittsentwertung
Berlin-Grunewald, Juli 1958, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet „AEG“, auch mehrfach im Unterdruck.

6 % Teilschuldverschreibung Serie I über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, Zinsschein 1 und 20 (inkl. Erneuerungsschein), Januar⁄Juli, Muster, ohne Kontrollunterschrift, 4 S., Abheftlochung links
Berlin-Grunewald, Januar 1962, # 00000

Abb. Firmensignet „AEG“, auch mehrfach im Unterdruck.

AEG FINANZ-HOLDING S.A.

Teilschuldverschreibung der AEG

6 % Inhaber-Teilschuldverschreibung, Serie 1, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Februar, perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., lochentwertet
Luxemburg, Januar 1966, # ohne Nummer

Abb. „AEG“ im Unterdruck.

ALLGEMEINE ELEKTRICITÄTS-GESELLSCHAFT AEG-TELEFUNKEN

Aktie der AEG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Berlin und Frankfurt (Main), Juni 1968, # 09802078

Abb. Firmensignets „AEG“ und „Telefunken“.
dito perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet, # ohne Nummer

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Berlin und Frankfurt (Main), Januar 1969, # ohne Nummer

Abb. Firmensignets „AEG“ und „Telefunken“.

Aktie über 2.500 DM (50x50), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Berlin und Frankfurt (Main), April 1969, # ohne Nummer

Abb. Firmensignets „AEG“ und „Telefunken“.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 11-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Berlin und Frankfurt (Main), Juli 1970, # 13092144

Abb. Firmensignets „AEG“ und „Telefunken“.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, Kupons Nr. 5-20 (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Berlin und Frankfurt (Main), August 1970, # ohne Nummer

Abb. Firmensignets „AEG“ und „Telefunken“.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Berlin und Frankfurt (Main), Januar 1972, # 11660063

Abb. Firmensignets „AEG“ und „Telefunken“.
dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, Kupons Nr. 7-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Aktie über 500 DM (10x50), DIN A 4 quer, Kupons Nr. 7-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Berlin und Frankfurt (Main), Januar 1972, # ohne Nummer

Abb. Firmensignets „AEG“ und „Telefunken“.

Aktie über 2.500 DM (50x50), DIN A 4 quer, Kupons Nr. 7-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Berlin und Frankfurt (Main), Januar 1972, # ohne Nummer

Abb. Firmensignets „AEG“ und „Telefunken“.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Berlin und Frankfurt (Main), April 1972, # 10706000

Abb. Firmensignets „AEG“ und „Telefunken“.

AEG-TELEFUNKEN AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie AEG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Berlin und Frankfurt am Main, Februar 1980, # 05999810

Abb. Firmensignet „AEG-TELEFUNKEN“.
dito lochentwertet im Siegel, ohne Kupons, # 06144351

Aktie über 500 DM (10x50), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Berlin und Frankfurt am Main, Februar 1980, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet „AEG-TELEFUNKEN“.

AEG-TELEFUNKEN Kabelwerke Aktiengesellschaft, Rheydt

Aktie AEG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Mönchengladbach 2. August 1977, # 2013595

Abb. Firmensignet.
Auflage: 1.152.000 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

AEG, die Anfänge

Edison verbesserte die Glühlampe und half der Beleuchtung zum Durchbruch. Er erfand den Schraubverschluss (eine Glühbirme konnte damit leicht ausgewechselt werden) und den Stromzähler.
Beim Besuch der Pariser Weltausstellung für Elektrizität im Jahre 1881 fasste der deutsche Ingenieur Emil Rathenau den Entschluss, das Edinsonsche System der elektrischen Glühlichtbeleuchtung industriell zu verwerten. Er erwarb die diesbezüglichen Patente für das Deutsche Reich und schuf mit Hilfe von Banken 1882 eine Studiengesellschaft. Nach Abschluss der Versuche wurde im April 1883 die Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektrizität mit einem Kapital in Höhe von fünf Mio. Mark gegründet, mit dem Zweck die Edinsonschen Patentrechte gewerblich zu verwerten, elektrische Apparate zu verkaufen und vor allem die Glühlampe zu erzeugen. Die Gründeraktie unterzeichnete Emil Rathenau als Vorstand.
Der Erfolg blieb nicht lange aus. Der Abnehmerkreis erweiterte sich und der Gedanke, ganze Häuserviertel und Stadtteile mit Licht zu versorgen, nahm greifbar Gestalt an. Bald trat Emil Rathenau mit den städtischen Behörden Berlins in Verhandlung. 1884 kam ein Vertrag zustande, der ihn ermächtigte, Stadtteile mit elektrischem Licht zu versorgen.
Damit konnte die Gesellschaft Elektrizitätswerke bauen. Gründe wirtschaftlicher Natur ließen es Rathenau angezeigt erscheinen, diesen Bau von Zentralen auf Grund 30jähriger Konzessionen einem besonderen Unternehmen anzuvertrauen, welches unter der Firma Berliner Elektricitäts-Werke am 01.08.1885 mit 3.000 angeschlossenen Glühlampen die erste Kraftstation in der Markgrafenstraße eröffnete.
Diese Form des Geschäftes, das so genannte Gründergeschäft war eine Spezialität Rathenaus. Um Kommunen mit Licht zu versorgen, bewarb sich die AEG zunächst um Konzessionen. Diese wurden dann auf ein neu gegründetes Unternehmen übertragen, das den Bau und den Betrieb der fertigen Anlage übernahm. Diese Gesellschaft wurde im Gegenzug verpflichtet, alle notwendigen Aggregate bei der AEG zu kaufen.
Die Gasanstalten traten dem Wettbewerb der Glühlampe energisch entgegen. Aber der Abnehmerkreis wuchs und die in der Schlegelstraße befindliche Fabrik konnte dem Bedarf nicht genügen. Als Emil Rathenau die Edison-Patente völlig erwarb, bewilligte die Generalversammlung am 23.05.1887 die Mittel, um den Bau weiterer Zentralen sowie für die Ausdehnung der Fabrikation neue Pläne zu ermöglichen.
Von diesem Tage an firmierte die Edison-Gesellschaft offiziell als neue Firma unter dem Namen Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft Berlin (AEG). Die AEG machte mit dem System Edison Furore.

Beamtentor
Beamtentor des AEG-Geländes im Berliner Wedding

Von 1883 bis 1889 war der Münchener Ingenieur und Kraftwerkspionier Oskar von Miller, der spätere Gründer des Deutschen Museums, weiterer Direktor. Emil Rathenau selbst holte 1887 Michail von Dolivo-Dobrowolsky ins Unternehmen, der als Chefingenieur der Drehstromtechnik zur praktischen Anwendung verhalf und damit die AEG zum weltweit bekannten Unternehmen machte. 1909 bestellt die AEG den Architekten Peter Behrens zum künstlerischen Berater. Zuständig für die Gestaltung sämtlicher Produkte, der Grafik und Architektur, war er der weltweit erste Corporate Designer.
Schon früh beschäftigte sich die AEG mit der Fernübertragung des Stromes. Glanzstück war die 175-km-Strecke zwischen Lauffen⁄Neckar und Frankfurt⁄Main (1891). Rathenau prophezeite noch größere Entfernungen und höhere Spannungen. Dies war gut für die Aktionäre, denn die überall eingesetzten elektrischen Motoren brauchten Strom und den gab es nicht überall vor Ort. Also musste der Strom zum Motor hingebracht werden.
Um die Jahrhundertwende wollte jede Stadt, jede Kommune ein eigenes Kraftwerk. Die erforderlichen Finanzen drängten viele kleine Elektrofirmen in den Ruin. So auch die Loewe´sche Union Electrizitäts-Gesellschaft. Sie wurde von der AEG übernommen. Von dieser Zeit an gab es gute Beziehungen zu General Electric.
Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckte sich bald auf alle Gebiete der Starkstromtechnik, insbesondere auf die elektrische Beleuchtung, die elektrische Kraftübertragung, elektrische Bahnen, elektrochemische Anlagen, außerdem auf den Bau von Dampfturbinen, Automobilen, Kabeln und Leitungsmaterialien.

AEG und Telefunken

Aber auch ins Bahngeschäft drängte es die AEG zusammen mit Siemens. 1899 gründeten beide Unternehmen mit der Deutschen Bank zusammen eine „Studiengesellschaft zu Entwicklung elektrischer Lokomotiven“. 1903 wurde mit einem Zug die Geschwindigkeit von 203 km⁄Std. gemessen!

alte Schreibmaschine

Die kaiserliche Admiralität bat verstärkt auf dem Gebiet der drahtlosen Telegraphie zu forschen. Daraufhin gründeten AEG mit Siemens & Halske 1903 das Unternehmen Telefunken als „Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH“. Die bisher andauernden Streitigkeiten um Patente mit Siemens wurden dadurch beendet. 1941 wurde Telefunken von der AEG übernommen. 1963 kam es zur Umwandlung der Telefunken GmbH in eine AG. 1967 wurde die Gesellschaft in „Allgemeine Elektricitätsgesellschaft AEG-Telefunken“ und 1979 in „AEG-Telefunken AG“ umbenannt.

Deutsche Kabelwerke

Gegründet wurde das Unternehmen am 14.06.1896 unter Übernahme der Firma Hirschmann & Co. in Rummelsburg mit sämtlichen maschinellen Anlagen. Hergestellt wurden Stark- und Schwachstrom-Kabel, sowie isolierte Drähte und Leitungen. Die Firma Deutsche Kabelwerke vorm. Hirschmann & Co. wurde 1899 geändert in Deutsche Kabelwerke AG. Tochtergesellschaften waren die Deka-Pneumatik GmbH in Berlin und die Deka Siedlung GmbH in Berlin. Großaktionär war 1943 die Kabelwerk Rheydt AG (über 95 %). 1950 wurde das Unternehmen in Deutsche Kabelwerke GmbH, Rheydt umbenannt und später in AEG-Telefunken Kabelwerke AG.

Niedergang

Der AEG-Konzern umfasste 1962 in der Bundesrepublik 127.000 Beschäftigte und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 3,1 Mrd. DM.
AEG konnte dem gewaltigen in- und ausländischen Konkurrenzdruck aber nicht standhalten und der Konzern wurde, nachdem die finanziellen Probleme immer größer wurden, unter der Regie von Daimler Benz zerschlagen und die verwertbaren Teilbereiche ab Anfang 1996 verselbständigt oder verkauft.
AEG war einer der bekanntesten und traditionsreichsten Namen der deutschen Elekroindustrie. Die frühen Verbindungen zu Thomas A. Edison, später General Electric und zum Elektro- und Telekomgiganten International Tel. & Tel. (ITT) waren von großer wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Obwohl die Gesellschaft als AG nicht mehr existiert, ist der Markenname AEG bis heute in seinen angestammten Geschäftsbereichen weltweit noch alltäglich präsent.


AEG-Hochhaus in den 50er Jahren
Das AEG-Hochhaus in den 50er Jahren

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