Bausch Aktiengesellschaft

Aktie Bausch AG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Buttenwiesen-Pfaffenhofen, November 1989, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet.

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Buttenwiesen-Pfaffenhofen, November 1996, # 000183

Abb. Firmensignet.

Aktie über 50 DM (10x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Buttenwiesen-Pfaffenhofen, November 1996, # 200488

Abb. Firmensignet.

Aktie über 500 DM (100x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Buttenwiesen-Pfaffenhofen, November 1996, # 400487

Abb. Firmensignet.

Aktie über 100.000 DM (20.000x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Buttenwiesen-Pfaffenhofen, November 1996, # 600009

Abb. Firmensignet.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

Unternehmensgeschichte

Anfänge

1799 wurde eine erste Papiermühle in Neu Kaliß durch J. F. Idler errichtet. 1825 wurde die Papiermühle von W. A. Markurth erworben, der sie 1871 an Felix Schoeller und Theodor Bausch verkaufte. Sie errichteten die erste Fabrik zur maschinellen Erzeugung von Papier in Mecklenburg.
Das Unternehmen geht damit zurück auf die Gründung der Feinpapierfabrik Felix Schoeller und Bausch in Neu-Kalis im Jahr 1872 und deren Tochtergesellschaft „Internationale Grafik- und Film-Gesellschaft“ im Jahr 1927, die ihren Produktionsschwerpunkt in der chemischen Veredelung von Spezialpapieren hatten.

Neugründung

In der sowjetischen Besatzungszone wurde 1946 die gesamte Fabrik als Reparationsleistung demontiert. Panzer durchstießen die Wände, erweiterten so die Toreinfahrten und zogen die Maschinenteile aus den Hallen. In 2.000 Kisten verpackt, reiste die Fabrik auf 13 Güterzügen zu je 50 Waggons in die Sowjetunion. In den Jahren nach der Demontage bauten die Mitarbeiter unter der Leitung des Eigentümers Viktor Bausch das Werk wieder auf, so dass 1949 die Papierproduktion nach der Fertigstellung einer selbstgebauten Papiermaschine wieder aufgenommen werden konnte. Die Papierfabrik ging 1952 als „VEB Feinpapierfabriken“ in Volkseigentum über.
1950 wurde der Sitz nach Berlin-West verlegt, wohin die Leitung des Unternehmens mit einem Stamm erfahrener Mitarbeiter übersiedelte. 1952 wurde in Berlin die Viktor Bausch GmbH & Co. Igraf KG gegründet, die 1965 weltweit als erstes Unternehmen die Einschicht-Melamin-Endloskante präsentierte.

Ausbau

1970 wurde die Donau Dekor Druck GmbH gegründet und zugleich eine Tiefdruckanlage zur Errichtung eines zweiten Firmenstandorts in Buttenwiesen-Pfaffenhofen bei Augsburg errichtet. 1983 wurde das Werk Berlin aufgelöst. 1989 kam es zur Umwandlung in eine AG. Der Hersteller für Oberflächenfolien und Kanten, Dekordrucke und Vliesmaterial für die Möbelindustrie ging 1989 an die Börse. 1996 wurde der englische Kantenspezialist Armabord Ltd. in Burnley integriert.
1999 wurde das Unternehmen mit der Robert Linnemann AG unter dem Dach einer Holding verschmolzen. 2000 kam es zur Beteiligung in Höhe von 25,15 % an der W. Döllken & Co. GmbH. 2001 begann die mehrheitliche Integration der W. Döllken & Co. GmbH (75,16 %). Im selben Jahr bekam die Bausch + Linnemann AG ein neuen Namen: Surteco AG (SUR-face, TE-chnology, CO-rporation). Im Januar 2002 wurden die restlichen Döllken-Anteile von 24,84 % erworben. Firmensitz war Sassenberg. Produziert wurde wie bisher an den Standorten Sassenberg und Buttenwiesen-Pfaffenhofen.


Produktion
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