BAYERISCHE WARENVERMITTLUNG LANDWIRTSCHAFTLICHER GENOSSENSCHAFTEN AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie BayWa

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, handschriftlich ausgestellt auf „Raiffeisenkasse Wurmannsquick⁄Ubg. e.G.m.u.H.“ u.a., lochentwertet „Stern“ im Siegel
München, Januar 1953, # 013307

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.
dito ausgestellt auf „Spar- + Darlehenskasse Kemnat-Hagenried⁄Schw. e.G.m.u.H.“ u.a. mit angehängter Seite, lochentwertet „Kreis“ im Siegel, # 015329

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Bayerische Raiffeisen-Zentralkasse e.G.m.b.H., München“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Januar 1955, # 041520

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.
dito mit angehängter Seite, # 043601

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Die Raiffeisenkasse Egling-Heinrichshofen eGmbH“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, September 1960, # 070050

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.
dito ausgestellt auf „Die Raiffeisenkasse Gattenhofen e.G.m.u.H.“ u.a., stempelentwertet vorderseitig, # 072270
dito ausgestellt auf „Die Raiffeisenkasse Reischach e.G.m.u.H.“ u.a. mit angehängter Seite, # 100753

Namensaktie, Lit. J, über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Die Raiffeisenkasse Eiselfing e.G.m.u.H.“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, September 1960, # 052204

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.
dito ausgestellt auf „Die Raiffeisenkasse Mörgen, e.G.m.u.H.“ u.a. mit angehängter Seite, # 026080
Die mit „Lit. J“ bezeichneten Stücke waren vinkulierte Namensaktien, deren Übertragung der Zustimmung der Gesellschaft bedurfte. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal neben der Kennung „Lit. J“ stellen die unterschiedlichen Wertpapierkenn-Nummern dar.

Namensaktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Die Raiffeisenkasse Waldershof eGmuH“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, September 1960, # 064992

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie, Lit. J, über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Die Bayerische Warenvermittlung landwirtschaftlicher Genossenschaften AG München“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, September 1960, # 002536

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.
dito ausgestellt auf „Die Raiffeisenkasse Zeilarn e.G.m.u.H.“ u.a. auf angehängter Seite, stempelentwertet vorderseitig, # 002027
Die mit „Lit. J“ bezeichneten Stücke waren vinkulierte Namensaktien, deren Übertragung der Zustimmung der Gesellschaft bedurfte. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal neben der Kennung „Lit. J“ stellen die unterschiedlichen Wertpapierkenn-Nummern dar.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Herrn Dr. Willibald Scherer, München-Großhadern“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, September 1966, # 138510

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Herr Johann Ostermaier, Buch a. Buchrain“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, September 1966, # 122665

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

BayWa Aktiengesellschaft

Aktie BayWa

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Raiffeisenbank Gochsheim-Grafenrheinfeld EG, Gochsheim“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Oktober 1975, # 175079

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Zuckerfabrik Franken GmbH, Ochsenfurt“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Oktober 1975, # 169703

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Paul Reimer, 8022 Gruenwald“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Dezember 1977, # 179413

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Walter Spiegel, 8852 Rain am Lech“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, September 1978, # 205182

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 querz, ohne Kupons, ausgestellt auf „Erwin Popp, Rödelmaier“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Oktober 1979, # 213671

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Martin Koeniger, 8060 Dachau“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Oktober 1980, # 214600

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Adolf Kleinmayer, 8970 Immenstadt“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Oktober 1981, # 222513

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Heinrich Hirschler, 8939 Holzhausen“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Oktober 1982, # 225814

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Raiffeisenbank Schlammersdorf EG, Schlammersdorf“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Januar 1984, # 229745

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.
dito ausgestellt auf „Bayerische Raiffeisen-Zentralbank AG, München“ u.a., stempelentwertet vorderseitig, # 233454

Namensaktie, Lit. J, über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs AG, München“, lochentwertet im Siegel
München, Januar 1984, # 032073

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.
dito stempelentwertet vorderseitig , # 057636
Die mit „Lit. J“ bezeichneten Stücke waren vinkulierte Namensaktien, deren Übertragung der Zustimmung der Gesellschaft bedurfte. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal neben der Kennung „Lit. J“ stellen die unterschiedlichen Wertpapierkenn-Nummern dar.

Namensaktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Raiffeisenbank Herrieden eG, Herrieden“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, Januar 1984, # 244807

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie, Lit. J, über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs AG, München“, lochentwertet im Siegel
München, Januar 1984, # 002807

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.
Die mit „Lit. J“ bezeichneten Stücke waren vinkulierte Namensaktien, deren Übertragung der Zustimmung der Gesellschaft bedurfte. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal neben der Kennung „Lit. J“ stellen die unterschiedlichen Wertpapierkenn-Nummern dar.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Raiffeisenbank Reischach-Zeilarn EG, Reischach“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, April 1984, # 257708

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Raiffeisenkasse Hasberg EG, Kirchheim“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, April 1984, # 267083

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Herr Gerald Eichner, 84032 Altdorf“, lochentwertet im Siegel
München, März 1994, # 308839

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.

Namensaktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Clydesdale Bank PLC, GB-Glasgow GF1 2DY“ u.a., lochentwertet im Siegel
München, März 1994, # 297091

Abb. mit zwei Vignetten vom Säen und Ernten in Randbordüre.
dito ausgestellt auf „Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-Aktiengesellschaft“, stempelentwertet vorderseitig , # 305850

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

Unternehmensgeschichte

1923 bis Ende der 40er Jahre

1923 trennte die Bayerische Zentral-Darlehenskasse aus finanztechnischen Gründen und durch wirtschaftlichen Druck innerhalb der Landwirtschaft während der drastischen Inflation das Warengeschäft vom Geldgeschäft. Das war die Geburtsstunde der BayWa AG.
Aus dem Wettbewerb konkurrierender Genossenschaften in den zwanziger und dreißiger Jahren ging die BayWa als wirtschaftlich gestärktes Unternehmen hervor. Viele Landwirte lernten die BayWa als Helfer aus der Krise schätzen. Mehr noch, das Unternehmen trugt zur Entfaltung der Wirtschaft in der Region bei. Seit 1933 geriet die BayWa zusehends unter staatliche Führung, im Krieg wurde die gesamte landwirtschaftliche Produktion an den Staat geliefert.

Die 50er und 60er Jahre

BayWa-Silo in Regensburg
BayWa-Silo in Regensburg um 1960

Die Industrie entwickelte und produzierte auf Hochtouren. Das deutsche „Wirtschaftswunder“ nahm seinen Lauf. Für die Landwirtschaft bedeutete das Vollmechanisierung und Produktivitätssteigerung. Die BayWa AG wurde zum Wegbereiter der modernen Landwirtschaft. Der Siegeszug von Schleppern und Mähdreschern begann. In wenigen Jahren baute sie mehr als 300 Reparaturwerkstätten, rund 3000 Mechaniker wurden als Fachpersonal ausgebildet. Das Profil des Unternehmens wandelte sich vom Händler zum qualifizierten Berater. Diesel und Schmierstoffe ergänzten das Agrarsortiment der BayWa.

Die 70er Jahre

Erste BayWa-Märkte wurden in der Region eingerichtet. Dazu kam die Erweiterung des Baustoffgeschäftes. Die BayWa baute Tankstellen und Heizöldepots. Tankwagen lieferten das Heizöl bis in die entlegensten Winkel. Der Ausbau der Sparten, Spezialisierung zum Profi-Anbieter sowie eine immense Angebotsvielfalt stellten hohe Anforderungen an die Mitarbeiter. 1973 brachte eine Umfrage ans Licht, dass praktisch jeder in Bayern die BayWa kennt.

Die 80er Jahre

Gesättigte Märkte kündigten in den achtziger Jahren einen steigenden Wettbewerb an. Die BayWa AG straffte die Organisation und schaffte flexible, kundenorientierte Betriebseinheiten. Im Bausektor etablierte sich die Sparte Baustoffe als Profi-Anbieter. Das war Grundvoraussetzung, um deutschlandweit zu einem der bedeutendsten Baustoffhändler zu werden. Mit ihrer Kampagne „Landschaftsgerechtes Bauen“ trug die BayWa zur Verbesserung der ländlichen Baukultur bei. Zugleich engagierte sie sich für nachwachsende Rohstoffe und eröffnete ihren Kunden Alternativen zu herkömmlichen Verfahren und Produkten.

BayWa-Logo

Die 90er Jahre

Mit der Wiedervereinigung wuchs die BayWa erstmals über ihr Stammgebiet Bayern hinaus. Nun erschloss sie neue Arbeits- und Absatzmärkte in den neuen Bundesländern. Aber nicht nur das, die ostdeutschen Unternehmen brauchten Partner, die ihnen beim Aufbau einer wirtschaftlich neuen Existenz zur Seite standen. Mit Know-how-Transfer unterstützte die BayWa ihre Franchise-Partner beim Start ins Unternehmertum. Wettbewerbsfähigkeit sowohl auf regionalen als auch auf internationalen Märkten war gefordert. Kooperation und Beteiligungen im benachbarten Ausland folgten. Die Ära der gezielten Expansionsstrategie setzte ein. Mehrheitsbeteiligungen und Kooperationen im Nachbarland Österreich sowie Joint-Ventures und Tochterunternehmen in osteuropäischen Ländern waren der Beginn der internationalen BayWa-Aktivitäten. Für die Geschäftspartner in den Kerngebieten bedeutete dies den Anschluss an internationale Märkte.

Die neue Zeit

BayWa-Fahnen

Heute ist die BayWa, eine börsennotierte AG, ein „schlafender Riese“ mit Milliardenumsätzen. Seinen Schwerpunkt hat das Unternehmen in den Bereichen Groß-, Einzelhandel und Dienstleistungen. Hauptsitz ist München. Die Geschäftsaktivitäten teilen sich auf in die Segmente Agrar, Bau und Energie. Weitere Konzerngesellschaften befassen sich mit Konsumgüterproduktion und Autohandel. Der Konzern hat inklusive Franchise⁄Partnerfirmen mehr als 2.400 Vertriebsstandorte in zahlreichen europäischen Ländern. Die Hauptvertriebsgebiete liegen in Deutschland, Österreich und Osteuropa.
Den größten Umsatzanteil erzielt der Konzern mit der Land- und Ernährungswirtschaft. Die Sparte Agrar handelt mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, erfasst und vermarktet pflanzliche Erzeugnisse vom Feld bis zur Ernährungsindustrie. Im Agrarsektor ist die BayWa einer der größten Vollsortimenter Europas und handelt mit einigen Produkten auch weltweit. Die Sparte Technik vertreibt Maschinen und Geräte, Gebäude und Einrichtungen. Den Service garantiert sie mit einem dichten Netz von Werkstätten.
Knapp ein Drittel des Konzernumsatzes entfällt auf den Geschäftsbereich Bau. Im Baustoffhandel ist der BayWa-Konzern die Nr. 2 in Deutschland und führend in Österreich. Bau & Gartenmärkte betreibt der Konzern überwiegend in Regionen mit geringer Wettbewerbsdichte. Im Baustoffhandel und mit Bau & Gartenmärkten ist die BayWa zudem ein bedeutender Franchise-Geber. Die Haustechnik bietet Dienstleistungen auf regionaler Ebene im Bereich Heizungsbau und Sanitär.
Der Geschäftsbereich Energie ist das dritte große Geschäftssegment. Hauptvertriebsgebiete sind Bayern und Österreich. Im Vordergrund steht der Absatz von Heizöl, Diesel und Schmierstoffen. Über 252 Tankstellen bedienen Kraftfahrer mit Treibstoffen. Bei umweltfreundlichen Schmierstoffen auf Pflanzenbasis und Bio-Diesel ist die BayWa Marktführer.


BayWa-Markt
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