Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft

Aktie Deutsche Lufthansa

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, druckentwertet rückseitig
Köln, April 1966, # 380082

Abb. großer Globus.
Faks. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.
dito Muster, perforiert „ungültig“, aufgedruckt „ungültig“ und „Probedruck“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 21-40 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 000000

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, druckentwertet rückseitig
Köln, September 1968, # 5005093

Abb. großer Globus.
Faks. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Aktie über 500 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons druckentwertet rückseitig
Köln, September 1968, # 3054179

Abb. großer Globus.
Faks. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Vorzugsaktie Deutsche Lufthansa

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, druckentwertet rückseitig
Köln, Dezember 1969, # 5513478

Abb. großer Globus.
Faks. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Vorzugsaktie über 500 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, druckentwertet rückseitig
Köln, Dezember 1969, # 3002906

Abb. großer Globus.
Auflage: 29.000 St.
Faks. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.
dito perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 21-40 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Vorzugsaktie über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, druckentwertet rückseitig
Köln, Dezember 1969, # 0004148

Abb. großer Globus.
Faks. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Optionsschein Deutsche Lufthansa

Inhaber-Optionsschein, ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 300 DM einer 6 % Optionsanleihe für eine Stammaktie im Nennbetrag von 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-B unten anhängend, 68⁄73, nicht entwertet
Köln am Rhein, September 1967, # 047891

Auflage: 50.000 St.
Faks. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Inhaber-Optionsschein, ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 900 DM einer 6 % Optionsanleihe für Stammaktien im Nennbetrag von insgesamt 150 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-B unten anhängend, 68⁄73, nicht entwertet
Köln am Rhein, September 1967, # 060889

Auflage: 20.000 St.
Faks. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Inhaber-Optionsschein, ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 3000 DM einer 6 % Optionsanleihe für Stammaktien im Nennbetrag von insgesamt 500 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-B unten anhängend, 68⁄73, nicht entwertet
Köln am Rhein, September 1967, # 071114

Auflage: 39.000 St.
Faks. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

LUFTHANSA INTERNATIONAL FINANCE N.V.

Teilschuldverschreibung Lufthansa

6 ½ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März, perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., lochentwertet
Curaçao, März 1979, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet.

DEUTSCHE LUFTHANSA A.G.

ADR Lufthansa

ADR for ordinary shares über 50 DM, 30,5 cm x 20,6 cm, ohne Kupons, perforiert „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
ohne Ort, 06.02.86, # ohne Nummer

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

Unternehmensgeschichte

Die alte Lufthansa

Die stürmische Entwicklung des deutschen Luftverkehrs durch regionale Fluggesellschaften war unwirtschaftlich und führte deshalb zum Zusammenschluss. Gegründet wurde die Lufthansa am 06.01.1926 mit Sitz in Berlin durch den Zusammenschluss u.a. des Deutschen Aero Lloyd (DAL) mit der Junkers Flugverkehr als „Deutsche Luft Hansa AG“, die 1933 als Lufthansa firmierte. Ziel der neuen Einheitsfluggesellschaft war es, neben der Schaffung eines kontinentalen Streckennetzes, Flugwege nach dem Fernen Osten sowie Süd- und Nordamerika auszubauen. Der Flugzeugbestand umfasste am Gründungstag 162 Flugzeuge, die meisten davon veraltete Militärmaschinen aus dem 1. Weltkrieg. Wichtigster Flughafen war Berlin-Tempelhof. Dort startete am 6. April auch das erste Passagierflugzeug mit dem blau-gelben Kranich-Logo, das aus der Kombination der Firmenlogos der beiden Vorgängerfirmen entstanden war.


Logo der Deutschen Lufthansa

Erklärtes Ziel war das Knüpfen eines Liniennetzes zwischen allen europäischen Metropolen. Die 30er Jahre standen im Zeichen der Rezession. Trotzdem strebte die Lufthansa zu neuen Zielen. Insbesondere der Südatlantikverkehr und der Ferne Osten galten als lohnende Ziele. So wurden auch hier wieder Pionierleistungen vollbracht.


Entwicklung des deutschen Flugverkehrs (planmäßiger Streckenverkehr) in der Zeit von 1927 bis 1938:


Jahr Flugzeuge Fluggäste
1927 5.655 5.084
1932 5.634 5.111
1933 5.050 6.577
1935 4.457 7.789
1936 4.373 11.239
1937 5.073 14.948
1938 3.640 12.290


Ab Juli 1932 wurde das größte Passagierflugzeug der damaligen Zeit, die Junkers G 38 auf der Strecke Berlin- Amsterdam-London eingesetzt. Zwei bereits 1933 bestellte Boeing B-247 ergänzten die Flotte der Lufthansa. Als drittes Flugzeug aus US-Produktion kam eine DC-2 hinzu.


Boeing B-247 der Lufthansa

Die Zeit in den 40er Jahren stand im Zeichen des Krieges, nach 1942 zunehmend auch im Zeichen des Untergangs. Mehr und mehr Strecken wurden eingestellt, weil sich die Kampfhandlungen zu ungunsten Deutschlands entwickelten. Längst konnte kein Normalbürger mehr einfach mit den Flugzeugen der Lufthansa reisen. Militärische Transportaufgaben waren zu erbringen. Werften und Personal der Lufthansa standen im Dienst der Luftwaffe.
Zum 23.03.1945 wurde der letzte Flugplan aufgestellt. Am 22.04.1945 startete eine Ju-52 zum letzten Flug der Lufthansa von Berlin-Tempelhof nach Warnemünde. Nach Kriegsende unterstellten die Alliierten die Luftfahrt über deutschem Gebiet ihrer Kontrolle und untersagten zunächst auch zivile Flüge. Bald erfolgte auch die Liquidation der Lufthansa.

Die neue Lufthansa

Bereits kurz nach dem Krieg versuchten einzelne Lufthanseaten wieder die Grundlage für den zivilen Luftverkehr zu schaffen. Jedoch gelang es erst Anfang der 50er Jahre, dies auf eine solide Basis zu stellen. Am 06.01.1953 kam es zur Neugründung in Köln als AG für Luftverkehrsbedarf (Luftag), 1954 konnte dann wieder der alte Name angenommen werden. Am 01.04.1955 wurde der Linienflugverkehr wieder aufgenommen.
Der Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder und der Kalte Krieg ließen es zu, dass in so kurzer Zeit wieder in Deutschland geflogen werden konnte. Lukrative Maschinen, günstige Preise und guter Service bei hoher Zuverlässigkeit ließen die Lufthansa schnell in die Gewinnzone fliegen.
Die 1960er Jahre standen im Zeichen des Fortschrittglaubens und des unbegrenzten Wachstums. Das Düsenflugzeug stand im Mittelpunkt des Interesses. Insbesondere auch neue Frachtfluglinien beschleunigten den Warentransport. Linienflüge in den Ostblock überwanden dabei ideologische Grenzen.
Zu Beginn der 80er Jahre begann die Gesellschaft ihre 747-Flotte gegen die zweite Generation mit treibstoffsparenden Triebwerken auszutauschen. Da andere Gesellschaften ihre Flotte noch auf Großraumflugzeuge umstellten, erzielte die Lufthansa dank der ausgezeichneten Wartung der etwa zehn Jahre alten Maschinen einen guten Preis. Teilweise wurde sogar ein höherer Preis erzielt, als beim Kauf bezahlt worden war. Auch die 727-100 Flotte wurde getauscht. Stattdessen wurden die größeren 727-200 angeschafft.
Die Wiedervereinigung Deutschlands am 03.10.1990 ermöglichte der Lufthansa 45 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs erstmals wieder Berlin anzufliegen.
1997 schlossen die Lufthansa, Air Canada, SAS, Thai Airways und United Airlines als Gründer der Star Alliance das erste multilaterale Geschäftsbündnis im Weltluftverkehr, dem sich weitere Fluggesellschaften anschlossen, um den neuen Herausforderungen der Globalisierung gewachsen zu sein.


Airbus A340 Star Alliance

2005 wurde die Swiss als eigenständige Fluggesellschaft in den Lufthansa-Konzern integriert. Lufthansa festigte damit ihre Stellung als einer der führenden Netzwerk-Carrier in Europa.

Fenster schließen

Zur Startseite

Diese Seite drucken