Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft

Aktie Porsche

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Stuttgart, April 1984, # 000929

Abb. Firmensignet.
Auflage: 20.000 St.

Vorzugsaktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Stuttgart, April 1984, # 007910

Abb. Firmensignet.
dito perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Vorzugsaktie über 2.500 DM (50x50), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Stuttgart, April 1984, # 000991

Abb. Firmensignet.
Auflage: 10.400 St.

Vorzugsaktie Porsche

Vorzugsaktie über 1 Stück, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und druckentwertet rückseitig
Stuttgart, September 2001, # 000011878

Abb. mit altem Foto von Ferdinand Porsche, fließender Konstruktionszeichnung eines Porsche Boxter und mehrfarbigem Porsche-Signet.
dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Vorzugsaktie über 20 Stück, DIN A 4 hoch, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Stuttgart, September 2001, # ohne Nummer

Abb. mit altem Foto von Ferdinand Porsche, fließender Konstruktionszeichnung eines Porsche Boxter und mehrfarbigem Porsche-Signet.

Vorzugsaktie über 50 Stück, DIN A 4 hoch, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Stuttgart, September 2001, # ohne Nummer

Abb. mit altem Foto von Ferdinand Porsche, fließender Konstruktionszeichnung eines Porsche Boxter und mehrfarbigem Porsche-Signet.

Porsche International Financing plc

Schuldverschreibung Porsche

Kupons Schuldverschreibung Porsche

4 7⁄8 % Inhaber-Schuldverschreibung, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, kompletter Zinsscheinbogen Nr. 1-5, 16. Mai, perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., lochentwertet
Dublin, Mai 1997, # ohne Nummer

Abb. Porsche, auch auf den Kupons.

4 7⁄8 % Inhaber-Schuldverschreibung, über 10.000 DM, DIN A 4 hoch, kompletter Zinsscheinbogen Nr. 1-5, 16. Mai, perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., lochentwertet
Dublin, Mai 1997, # ohne Nummer

Abb. Porsche, auch auf den Kupons.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

Unternehmensgeschichte

Vorgeschichte

Am 03.09.1875 wurde Ferdinand Porsche bei Reichenberg in Nordböhmen geboren. Damit begann eine Geschichte, die Geschichte von Porsche. Ferdinand heiratete 1903. Aus der Ehe gingen die beiden Kinder Louise und Ferdinand („Ferry“) hervor. Louise Porsche ehelichte den Wiener Rechtsanwalt Dr. Anton Piëch. Ferry begründete nach dem 2. Weltkrieg das Sportwagen-Unternehmen Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen.
Porsches Name tauchte seit der Wende zum 20. Jahrhundert in der Geschichte des Automobils immer wieder auf. So z.B. zum ersten Mal bei der k.u.k. Hofkutschenfabrik Lohner. Der Lohner-Porsche-Elektrowagen wurde auf der Weltausstellung in Paris präsentiert. Die Radnabenmotoren des jungen Konstrukteurs und Testfahrers Ferdinand Porsche machten den Namen Porsche weltbekannt. Nach acht Jahren bei Lohner wechselte Porsche 1906 als Technischer Direktor zu Austro-Daimler, wo er 1917 Generaldirektor wurde.


Lohner-Porsche-Elektrowagen
Lohner-Porsche-Elektrowagen

Gründung

Am 25.04.1931 gründete Ferdinand Porsche, zunächst als GmbH, das selbstständige Konstruktionsbüro Porsche in Stuttgart. Damit legte er den Grundstein für die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Den ersten Auftrag an das Konstruktionsbüro vergab der Chemnitzer Autohersteller Wanderer. Im Auftrag von NSU entstand 1933 der Typ 32, in der Konzeption ein Vorläufer des Volkswagens. Im Frühjahr 1936 begannen ausgedehnte Probefahrten mit dem ersten VW-Prototypen. 1938 wurden die ersten Fertigungshallen für den Volkswagen in Wolfsburg unter Leitung von Ferdinand Porsche gebaut. Der Typ 60 hatte seine endgültige Gestalt und Serienreife, doch der 2. Weltkrieg kam der Verwirklichung zuvor. Das Konstruktionsbüro wurde 1944 aus Stuttgart ins österreichische Gmünd ausgelagert.


1938 Porsche Typ 60
1938 Porsche Typ 60 (VW 38)

1947 entstand unter Ferdinand Porsche jun. („Ferry“) in Gmünd⁄Österreich ein Grand-Prix-Rennwagen für Cisitalia. Hier entstand 1948 auch der erste „Porsche“, ein zweisitziger Sportwagen mit Aluminium-Karosserie und einem von VW abgeleiteten luftgekühlten Motor. Die erste Serie von 50 Fahrzeugen entstand in Österreich und teilweise in der Schweiz.


Porsche 356 Roadster
Porsche 356 Roadster

Die 50er Jahre

Ein neues Kapitel in der Porsche-Geschichte begann 1950. In gemieteten Räumen der Karosseriewerkstatt Reutter richtete man Fertigungsanlagen ein. Porsche wurde zur eigenständigen Automobilfabrik und fertigte seine Sportwagen in Stuttgart-Zuffenhausen. Die Herstellung des Typ 356 wurde aufgenommen. 1951 starb Professor Ferdinand Porsche im Alter von 75 Jahren.
Zur Feier des 25jährigen Firmenjubiläums verließ am Freitag, den 16.03.1956 der 10.000ste Porsche 356 die Werkshalle. Bis dahin konnte man bereits 400 Rennerfolge für Porsche feiern.


Porsche 550 Spider
Der 1,5 Liter 550 Spyder wurde bei den großen Rennen zum „Hecht im Karpfenteich“ oder auch „Giganten Killer“ gegen hubraumstärkere Konkurrenten.

Die 60er Jahre

Hinter verschlossenen Türen begannen 1961 die Arbeiten an einem neuen Porsche mit Sechszylindermotor. Karosseriedesigner war Ferdinand Alexander Porsche, der Sohn von Ferry Porsche. 1963 wurde zum ersten Mal der Porsche 911 auf der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) in Frankfurt präsentiert. Das Grundkonzept mit luftgekühltem Boxermotor im Heck behielt man bis 1997 bei. Am 14.09.1964 lief der erste Porsche 911 der Serie mit der Fahrgestellnummer 300.007 vom Band. Dieses Datum stellte die Geburtsstunde einer lebenden Legende dar, der Porsche 911.


Porsche 911
Porsche 911

1969 wurde der Mittelmotor-Sportwagen Porsche 914-4 und 914-6 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. Im selben Jahr errang Porsche zum zweiten Mal die Markenweltmeisterschaft und der Porsche 911 gewann, ebenso wie 1968, die Rallye Monte Carlo. Der im Vorjahr erstmals in Genf der Öffentlichkeit gezeigte Porsche 917 (4,5 Liter Zwölfzylinder-Boxermotor) gewann weltweit alles, was es zu gewinnen gab, einschließlich Marken-Weltmeisterschaft und Langstrecken-Weltmeisterschaft.

Die 70er Jahre

1971 wurde die Arbeit im Forschungs- und Entwicklungszentrum Weissach aufgenommen. Bereits 1961 hatte man dort mit der Anlage von Teststrecken begonnen.
1972 wurde Porsche wird unter dem Aufsichtsratsvorsitz von Ferry Porsche zur AG umgewandelt und ging 1984 mit Vorzugsaktien an die Börse. Die Stammaktien blieben nach wie vor vollständig im Besitz der Familie.
1974 wurde der 911 Turbo auf dem Pariser Salon präsentiert. Die Ära der Abgas-Turbolaufladung begann im Automobilbau. Als erster Hersteller brachte Porsche serienmäßig feuerverzinkte Karosserien zum Einsatz. Mit dem Modell 924 stellte Porsche 1975 erstmals einen Transaxle-Sportwagen vor mit dem Motor vorn, Getriebe und Antrieb hinten. 1977 begann die Produktion des „großen Porsche“ 928 mit V8-Leichtmetallmotor, Aluminiumfahrwerk, Transaxle-Bauweise und spurkorrigierende Hinterradachse. Es war der einzige Sportwagen, der zum „Auto des Jahres“ gekürt worden ist.

Die 80er und 90er Jahre

1982 begann der Siegeszug des Porsche 956, des erfolgreichsten aller Rennsportwagen. 1983 wurde der allradgetriebenen Porsche 959 entwickelt.


Porsche 959
Porsche 959

1988 stellte Porsche den zu 85 % neu entwickelten 911 Carrera 4 mit elektronisch geregeltem Vierradantrieb und auftriebsfreier Karosserie vor. Tiptronic, ein Viergang-Automatikgetriebe, das entweder manuell oder wahlweise als Vollautomatik einsetzbar war wurde erstmals im neuen Porsche 911 Carrera 2 zum Einsatz gebracht.
1991 wurde das Grundkapital um 17,5 Mio. DM auf 87,5 Mio. DM erhöht. Dazu wurden den bisherigen Aktionären Stamm- und Vorzugsaktien im Verhältnis 4:1 zum Preis von je 575 DM angeboten.
Nach drei wirtschaftlich schwierigen Jahren konnte der Vorstandsvorsitzende Wedelin Wiedeking 1995 einen wirtschaftlichen Turnaround feststellen. Der 1.000.000ste Porsche lief am 15.07.1996 vom Band. Erstmals in der Firmengeschichte begab sich Porsche 1997 auf den Anleihe-Kapitalmarkt. Eine Anleihe in Höhe von 200 Mio. DM diente zur Finanzierung des zukünftigen Wachstumskurses. Im Sommer 1997 ging man ein Joint Venture mit der Harley-Davidson Motor Company ein und vereinbarte eine gemeinsame Motorenfertigung. 1998 verstarb Prof. Ferry Porsche.

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