IKON AKTIENGESELLSCHAFT Präzisionstechnik

Aktie IKON AG Präzisionstechnik

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Berlin, Februar 1991, # 009504

Abb. Firmensignet.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

Unternehmensgeschichte

Keimzelle des Unternehmens war die 1886 in Berlin gegründete Optische Anstalt C.P. Goerz, die 1903 in eine AG umgewandelt wurde. 1926 kam es zur Fusion mit der Ica AG und der Ernemann-Werke AG (beide Dresden) sowie der Contessa-Nettel AG (Stuttgart) zur „Zeiss-Ikon AG“. Treibende Kraft des Zusammenschlusses und Eigentümer von Zeiss Ikon war Carl Zeiss. 1927 fusionierte das Unternehmen mit der AG Hahn für Optik und Mechanik in Kassel. 1928 trat die Goerz Phototechnischen Werke GmbH in Berlin bei. Firmenstandorte waren Stuttgart und Berlin, der Hauptsitz befand sich in Dresden.

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Zeiss Ikon war lange Zeit einer der bedeutendsten Dresdner Kamerahersteller und bis zum 2. Weltkrieg Weltmarktführer bei Schmalfilmkameras.
1928 wurde der Profil-Doppelzylinder mit Sicherheitsschloss erfunden und patentiert, das Zeitalter des so genannten Sicherheitsschlosses begann. Zeiss Ikon schaffte damals mit dem „Hahnprofil“ die Voraussetzung für den weltweiten Einsatz des Profil-Schließzylinders und wurde zum Synonym für Sicherheit und Präzision.

Zeiss Ikon Box Tengor
Zeiss Ikon Box Tengor

1932⁄33 wurde die Aktienmehrheit der Nitsche AG Kinematographen und Filme, Leipzig, erworben. 1935⁄36 beteiligte man sich bei der Fernseh AG in Berlin. 1945 wurden sämtliche Werke in Berlin und Dresden demontiert, deshalb kam es 1948 zur Sitzverlegung nach Stuttgart und man konnte im freien Westen weiterleben. 1949 wurde die Fertigung der Goerz-Buchungsmaschinen in Berlin-Friedenau wieder aufgenommen. 1950 wurde das Zweigwerk Kiel zur Produktion von Kinomaschinen gegründet, 1956 das Schelklinger Werk. Ende der 50er Jahre zusammen mit der holländischen Gevaert kam es zum Einstieg in das Amateurfilm-Geschäft und zur Einführung des Ikolor-Farbumkehrfilms. 1965⁄70 fusionierte man mit der Voigtländer AG in Braunschweig, strukturierte das Unternehmen um und verlegte 1973 den Sitz nach Berlin. 1976 wurde eine maßgebliche Beteiligung an der Anschütz & Co. GmbH in Kiel gegen Einbringung des Kieler Zeiss Ikon Werkes erworben. 1988 trat man die Beteiligung an der Anschütz & Co. GmbH in Kiel an die Carl-Zeiss-Stiftung in Oberkochen ab.
1989⁄90 kam es zur Umfirmierung in IKON AG nach Übernahme durch die finnische Oy Abloy Security Ltd. und zum Ausstieg aus dem traditionsreichen optischen Produktionsprogramm. Seither wurden Sicherheitsschlösser und Schließanlagen hergestellt. 1991 kam es zur Übernahme der VEB Zylinderschlösser in Potsdam, als Tochterunternehmen BAB-IKON GmbH.
In den folgenden Jahren kam es zu zahlreichen Übernahmen, 2003 schließlich zur Umwandlung in die Ikon GmbH Präzisionstechnik. 2005 fusinierte das Unternehmen mit der effeff Fritz Fuss GmbH & Co. KGaA zur Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH.


Ikon Zylinder
Zylinderschloss

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