Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft

Vorzugsaktie Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), perforiert „Muster“ und aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Gosheim, März 1990, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet, Firmensignet mehrfach im Unterdruck.

Vorzugsaktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 hoch, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Gosheim, März 1990, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet, Firmensignet mehrfach im Unterdruck.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

Unternehmensgeschichte

Gründung und Anfänge

Die Firma wurde 1938 von Berthold Hermle als Berthold Hermle, Schraubenfabrik und Fassondreherei in Gosheim gegründet. Es wurde mit der Fertigung von Drehteilen begonnen. 1953 wurde die Firma in Maschinenfabrik Berthold Hermle KG umgewandelt. In den Folgejahren stieg die Gesellschaft in die Fertigung von Zentrifugen und Fräsmaschinen ein, 1975 wurden erstmals NC-gesteuerte Fräsmaschinen gefertigt. Der Erfolg der NC-gesteuerten Fräsmaschinen führte zum Produktionsbeginn von CNC-Fräsmaschinen. 1972 wurde die erste Hermle Universal-Werkzeug-Fräsmaschine vorgestellt.

Aktiengesellschaft

1984 wurde die Gesellschaft in eine GmbH & Co. KG und 1990 in die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG umgewandelt. Die Vorzugsaktien der Hermle AG wurden am 10.04.1990 zum Ausgabepreis von 320 DM im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der Börse platziert. Die Stammaktien waren nicht börsennotiert. Gleichzeitig wurde das neue Vertriebs- und Verwaltungsgebäude in Gosheim bezogen.

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Neuorganisation

1992 wurde die umfassende, nationale wie internationale Neustrukturierung der Hermle-Gruppe eingeleitet. Das Unternehmen kooperierte mit der Traub AG. Diese erwarb 1994 die Aktienmehrheit. Sie hielt ihr Aktienpaket nur bis 1996 und verkaufte es an leitende Mitarbeiter und private Investoren.
1995 wurde das Unternehmen im Rahmen des „Konzepts 2000“ in vielen Aspekten nachhaltig optimiert. 1997 nahm die Hermle+Partner Vertriebs GmbH ihre Tätigkeit auf. Zur kundenindividuellen Automatisierung von Hermle-Maschinen wurde 1998 das Gemeinschaftsunternehmen Hermle-Leibinger Systemtechnik gegründet. In der Schweiz erhielt die Gruppe durch die Hermle Schweiz AG einen Vertriebs- und Servicestützpunkt. Für die intensivere Bearbeitung des mittel- und norddeutschen Raums entstand im Industriepark Kassel-Lohfelden ein neues Vorführzentrum.

Neues Jahrtausend

Das neue Technologie- und Schulungszentrum wurde im Jahr 2000 am Firmensitz in Gosheim eröffnet. 2001 verselbständigte sich die US-Niederlassung zur Hermle Machine Co. LLC und stärkte damit die Marktposition der Gruppe in den USA. Parallel folgte die Gründung der Hermle Nederland B.V., Venlo-Blerick. 2002 wirkte Hermle mit dem „Konzept des atmenden Unternehmens“, einem flexiblen Arbeitszeitsystem, den starken Konjunkturschwankungen vorausschauend entgegen. Der Abbau von Stellen wurde erfolgreich vermieden. 2003 wurde in Nordamerika ein Service- und Vertriebszentrum in Betrieb genommen. Zur Weiterentwicklung des Standortes Gosheim kamen zusätzliche Grundstücksflächen hinzu.
2004 konnte das topmoderne Service- und Dienstleistungszentrum am Standort Gosheim bezogen werden. Parallel erfolgte die Gründung von Vertriebsniederlassungen und Repräsentanzen in China, Österreich und Tschechien. 2005 wurde die Hermle WWE AG in der Schweiz gegründet. Über die neue Tochtergesellschaft wurden von nun an die Aktivitäten in den wachstumsstarken außereuropäischen Staaten koordiniert. 2006 wurde zur direkten Bearbeitung des italienischen Markts die Hermle Italia S.r.l., Rodano, gegründet. Die Aktivitäten in Bulgarien und Rumänien wurden über die Exportgesellschaft Hermle WWE AG erweitert.


Werk

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