TRIERER BÜRGERVEREIN 1864 AKTIEN-GESELLSCHAFT

Aktie Trierer Bürgerverein 1864

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Brauerei Th. Simon, Simonbräu Bitburg⁄Eifel“, lochentwertet
Trier, 1. Januar 1962, # 9987

Vorzugs-Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Frau Josefine Pfoh Wwe., Trier“ u.a., gestempelt „Der Nennbetrag der Aktien lautet auf DM 50,- …“, lochentwertet
Trier, 1. Januar 1954, # 2440

Auflage: 4.000 St.

TRIERER BÜRGERVEREIN 1864 AKTIENGESELLSCHAFT

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Georg Schork, Chefredakteur i.R. Ehrang b. Trier, Triererstr. 12“ u.a., lochentwertet
Trier, 1. Oktober 1958, # 4861

TRIERER BÜRGER-VEREIN 1864 AKTIEN-GESELLSCHAFT

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Peter Winter II, Kaufmann Wissmannsdorf, Haus-Nr. 29.“, lochentwertet
Trier, 1. Oktober 1963, # 11981

Auflage: 2.000 St.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Matthias Schweitzer, Kegelbahnbau, Ehrang, Pfalzelerstr.“, lochentwertet
Trier, 1. Januar 1965, # 13254

Auflage: 1.000 St.

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Otto K. Christoffel, Architekt BDB., Düsseldorf“, lochentwertet
Trier, 1. Mai 1967, # 14103

Auflage: 1.000 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln des Bürgervereins gehen auf das am 20.10.1864 gegründete Unternehmen „Katholischer Bürgerverein AG“ zurück. Zweck dieses Vereins waren nach seinen Statuten „gesellige Unterhaltung “ sowie „Besprechung und Förderung gemeinsamer Interessen“. Mitglied konnte jeder mindestens 21jähriger Katholik der Stadt und Umgebung werden. Als Eintrittsgeld musste man immerhin drei Thaler und danach je vier Monate einen Thaler bezahlen. Der Vorstand bestand aus zwölf Mitgliedern, die aus ihrer Mitte einen Präsidenten, einen Vizepräsidenten und zwei Sekretäre wählten. Der Verein unterhielt ein Lesezimmer und feierte jährlich am 20. Oktober ein Stiftungsfest.
Zum katholischen Bürgerverein gehörten der Sparverein und die Baugesellschaft. Der Sparverein hatte die Aufgabe dem Bürgerverein ein eigenes Lokal zu verschaffen. Die Baugesellschaft sollte ein geeignetes Haus erwerben und die erforderlichen Bauten und Einrichtungen erstellen.
1932 betrug das Grundkapital der Gesellschaft 69.360 Mark. Es verteilte sich auf
- 217 Stammaktien (Reihe A) zu je 20 Mark = 4340 Mark
- 158 Prioritätsaktien (Reihe B) zu je 20 Mark = 3160 Mark
- 3093 Prioritätsaktien (Reihe C) zu je 20 Mark = 61.860 Mark
Die Aktien waren Namensaktien und wurden nur an ordentliche Mitglieder ausgegeben.
1936 erfolgte die Umfirmierung in Trierer Bürgerverein 1864 AG.
Später erfolgte der Squeeze-Out der Kleinaktionäre. Die TBV 1864 GmbH wurde nun vermögensverwaltend tätig und hat in den folgenden Jahren eine Vielzahl von bedeutenden historischen Objekten in der Stadt und Region Trier restauriert und vermietet.


Haus des Trierer Bürgervereins

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