VEREINIGTE BAUSPARKASSEN AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Vereinigte Bausparkassen

Aktie über 1.000 DM, DIN A quer, Kupons Nr. 1 und 10 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Bielefeld, Oktober 1954, # 000000

Namensaktie Vereinigte Bausparkassen

Namensaktie über 1.000 DM, DIN A quer, Kuponreste Nr. 9-10 (inkl. Erneuerungsschein), ausgestellt auf „Eigenheim-Bund Niedersachsen Wohnungsbaugenossenschaft eGmbH, Hannover“ u.a., nicht entwertet
Bielefeld, Januar 1963, # 001911

Namensaktie über 1.000 DM, DIN A quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Eigenheim-Bund Niedersachsen Wohnungsbaugenossenschaft eGmbH, Hannover“ u.a., nicht entwertet
Hannover, Juni 1964, # 002859

Namensaktie über 1.000 DM, DIN A quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Eigenheim-Bund Niedersachsen Wohnungsbaugenossenschaft eGmbH, Hannover“ u.a., nicht entwertet
Hannover, Juli 1966, # 003704

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

Unternehmensgeschichte

Gründung und Entwicklung

Die Gründung erfolgte am 22.09.1931 als „Bausparlloyd Bausparkasse AG“ in Berlin. Aufgabe war die Pflege des Bausparens sowie Gewährung und Vermittlung von Bauspardarlehen. 1934 wurde der Sitz nach Hamburg verlegt, 1937 wurde der Name geändert in „Concordia Lloyd AG für Bausparen und Grundkredit“. 1938 bis 1940 kam es zur Übernahme der „Anker Bausparkasse GmbH“ in Nürnberg, der „Nordwestdeutschen Bausparkasse GmbH“ in Bielefeld und der „Lübecker Volksbausparkasse GmbH“ in Lübeck und zur Umfirmierung in „Vereinigte Bausparkassen AG“. 1950 wurde der Sitz verlegt nach Bielefeld. 1963 kam es zur Verschmelzung mit der „Eigenheim Bund Niedersachsen Bausparkasse AG“ in Hannover und zur Sitzverlegung dorthin.

Ende

Im November 1967 beteiligte sich die Nordkredit mit einem Kapitalanteil von 25 % an der Vereinigte Bausparkassen AG, ohne zu erkennen, was sie sich damit an Land zog. Von 1962 bis 1966 hatte die Bausparkasse zu Sondertarifen Großverträge abgeschlossen. Im Frühjahr 1970 wurde bekannt, dass die Vereinigte Bausparkassen AG in Hannover ihre Zuteilungsverpflichtumgen nicht mehr erfüllen konnte. Zunächst kamen sowohl aus Bonn wie von der Verwaltung selbst beruhigende Erklärungen, als ob die privaten und öffentlichen Bausparkassen sich schon zu einer Hilfsaktion für die festsitzende große Schwester in einer Größenordnung von nicht weniger als 650 Mio. DM entschlossen hätten. Obwohl die Verwaltung glaubte, dass die Hälfte dieses Betrages genügen werde, um ihr Institut wieder flott zu machen, verwirklichten sich die Hoffnungen auf eine Stützungsaktion nicht. Dadurch gerieten viele Bausparer in Schwierigkeiten und wurden gezwungen, teure Zwischenfinanzierungen aufzunehmen.
Da auch die Aktionäre der Bausparkasse sich nicht in der Lage sahen, die Verpflichtungen ihrer Tochter zu übernehmen, wurden die Bausparkassenaktien wertlos.


Vereinigte Bausparkassen

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