Würzburger Hofbräu Aktiengesellschaft

Aktie Würzburger Hofbräu

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Würzburg, Januar 1954, # 00266

Abb. Firmensignet im Unterdruck.
Auflage: 3.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Würzburg, Januar 1954, # 00059

Abb. Firmensignet im Unterdruck.
Auflage: 2.500 St.
dito Aktie (Fotokopie), # 00054

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, eckabschnittsentwertet
Würzburg, Januar 1956, # 03193

Abb. Firmensignet im Unterdruck.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, eckabschnittsentwertet
Würzburg, September 1973, # 05328

Abb. Firmensignet im Unterdruck.
Auflage: 10.000 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

Unternehmensgeschichte

17. Jahrhundert

Die Brauerei geht zurück auf das 1643 von Johann Philipp von Schörnborn, mainfränkischer Fürstbischof von Würzburg, gegründete Hofbrauhaus.
Es war die Zeit des Dreißigjährigen Krieges, die durstigen Schweden hatten nahezu alle Weinvorräte weggetrunken und so kam man auf die Idee, ein fürstliches Hofbrauhaus zu gründen, um die Soldaten mit Bier zu versorgen und zu besänftigen. Dies war die Geburtsstunde der Würzburger Hofbräu. Die Geschichte des Unternehmens war durchaus wechselhaft und von vielen Neuerungen und Umstrukturierungen gekennzeichnet. Auch die nachfolgenden Bischöfe nahmen sich ihres Brauhauses an, da sich herausgestellt hatte, dass es eine nicht zu verachtende Einnahmequelle war.

18. Jahrhundert

Es lohnte sich auch fortwährend zeitgerechte Verbesserungen auszuführen, die 1793⁄95 sogar zu einer namhaften Vergrößerung der ganzen Brauerei führten.

19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert wurde das Bier der Würzburger Hofbräu überall in Deutschland getrunken. Doch die Brauerei gelangte über die Jahrhunderte nicht nur zu einer festen regionalen Größe, sondern wurde auch über die nationalen Grenzen hinaus bekannt. Man bekam es in allen Speisewagen der Mitropa, auf den Schnelldampfern des Norddeutschen Lloyd, der Hamburg-Amerika-Linie und der United States Lines, auf den Schiffen der Baltimore Mail Line genauso wie jenseits des Ozeans.
Ab 1882 wurde das Unternehmen dann AG unter der Firma Brauhaus Würzburg.
Bereits im Jahre 1887 wurde Würzburger Hofbräu als eines der ersten deutschen Biere in die Vereinigten Staaten von Amerika exportiert. August Luchow aus New York, der Besitzer des in der 14. Straße Nr. 108⁄12 East gelegenen, in ganz Nordamerika bekannten, Restaurants, bezog in diesem Jahr die erste Ladung Würzburger Hofbräu. Aber nicht nur Luchow schenkte dieses Bier aus. Als Vertreter des Würzburger Hofbräuhauses hat er das Würzburger Hofbräu in allen Hauptstädten der Vereinigten Staaten eingeführt und bekannt gemacht. Von Boston bis San Francisco konnte man in jedem guten Restaurant und Hotel ein Würzburger Hofbräu genießen. Dank der Qualität nahm der Import von Würzburger Hofbräu ein solches Maß an, dass vor der Prohibition der Absatz auf 35.000 Barrels stieg. Sogar ein Lied wurde auf das Würzburger Hofbräu und das Restaurant Luchows gedichtet: „Drunten wo′s Würzburger Hofbräu fließt …“


Ausschank Würzburger Hofbräu

20. Jahrhundert

Die Weltkriege verhinderten zunächst an alte Erfolge anzuknüpfen.
1932 kam es zur Umbenennung in Würzburger Hofbräu AG.
Durch strategische Zukäufe in der Region (Fürstliche Brauerei Wächtersbach, Lohrer Brauerei, Werner Bräu Poppenhausen) wurde die Marktposition zusätzlich gestärkt und das Verbreitungsgebiet Schritt für Schritt erweitert.

21. Jahrhundert

Rückwirkend zum 01.10.2004 übernahm die Kulmbacher Brauerei AG 90,7 % der Anteile an der Würzburger Hofbräu AG in Würzburg, die bisher von der Familie von Finck, München, gehalten wurden.
Zum Markenportfolio der Kulmbacher Brauerei AG zählten neben den Marken Kulmbacher, Mönchshof, EKU und Kapuziner (Kulmbach), Scheidmantel und Sturm′s (Coburg), die selbstständigen Brauereien Scherdel (Hof), Sternquell (Plauen), Braustolz (Chemnitz) sowie die Bad Brambacher Mineralquellen (Bad Brambach). Die Kernabsatzgebiete der Unternehmensgruppe waren Nordbayern, Sachsen und Thüringen.


Würzburger Hofbräu: Wirksamwerden des Squeeze-Out
27.11.2006 12:13:00
Die Würzburger Hofbräu AG teilte am Montag mit, dass der Beschluss der Hauptversammlung vom 18. Mai 2006 betreffend die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf die Kulmbacher Brauerei AG als Hauptaktionärin gegen Zahlung einer Barabfindung von 495,96 Euro pro Aktie (Squeeze-Out) am Freitag im Handelsregister eingetragen wurde und damit wirksam geworden ist.
Aufgrund eines mit Anfechtungs- und Nichtigkeitsklägern abgeschlossenen Vergleichs hat sich die Kulmbacher Brauerei AG zur Zahlung eines freiwilligen Erhöhungsbetrags von 18,35 Euro pro Stückaktie (zusätzlich zu der an alle Minderheitsaktionäre zu zahlenden Barabfindung von 495,96 Euro pro Aktie) sowie zur Verzinsung der erhöhten Barabfindung für die Zeit vom 19. Mai 2006 bis zur Eintragung im Handelsregister mit 2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz verpflichtet. An die abfindungsberechtigten Minderheitsaktionäre wird somit insgesamt ein Betrag von 514,31 Euro pro Aktie zuzüglich Zinsen gezahlt.

Fass Würzburger Hofbräu

Fenster schließen

Zur Startseite

Diese Seite drucken