Helgoländer Straßenbahn AG

Juxaktie Helgoländer Straßenbahn AG

Aktie (Juxaktie), DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Helgoland, 1. April 1901, # 0749

Abb. Möwe, Hegoländer Felsen mit Straßenbahnwaggon und Pferdebahn, Wappen und alte Briefmarke.
Faks. „Möwe“ als Aufsichtsrat sowie „Helgo“ und „Land“ als Vorstand.

Ursprungs-Juxaktie
Im Jahre 1979 hatten vier Mitarbeiter der ADCA-Bank AG in Berlin die Idee, eine dekorative „Aktie“ der „Helgoländer Straßenbahn AG“ herstellen zu lassen.
Angeregt durch den Spaß der Börsianer, Neulinge in den April zu schicken mit der Frage nach einem Kurs „Helgoländer Straßenbahn“, ist eine grafisch sehr schöne Juxaktie entstanden. Die Auflage sollte 2.000 Stück betragen, jedoch wurden die „Urkunden“ von der Druckerei in vier Päckchen à 530 Stück geliefert. In dieser Branche ist es üblich, bei Prospekten u.ä. Immer ca. 5 % mehr auszuliefern, falls es z.B. Mängelstücke gibt. Von Nr. 1 bis 2.000 vernummert, blieben also ca. 120 Stück übrig, welche alle die Nummer 4711 erhielten. Die Gesamtauflage betrug also 2.120 Stück.
Taggleich wurden die „Aktien“ zum Ausgabekurs von 10 DM im „Grauen Markt“ nach Beendigung der Sitzung an den Börsen „eingeführt“, in Berlin, Frankfurt⁄Main, und Düsseldorf durch Mitarbeiter der ADCA-Bank AG, in Hamburg durch den freien Verkehrsmakler Schwendner und in München durch drei Freiverkehrsmakler. Ein vorher reservierter Teil der „Emission“ konnte bei den Freunden Historischer Wertpapiere zum Preis von 11,11 DM erworben werden. Die Gesamtauflage war sehr schnell verkauft.
Leider hatten die Artikel in der Presse den Eindruck erweckt, es handele sich um eine offizielle „Emission“ der ADCA-Bank AG. Auch wurde zum Teil vermutet, dass tatsächlich eine solche Gesellschaft bestehen würde. Dabei war es nur ein privater Spaß aus Berlin. Der seinerzeitige Vorstand der ADCA-Bank in Frankfurt⁄Main wurde auf den großen „Zeichnungsauftragseingang aufmerksam, zeigte jedoch Humor und erteilte seinen Mitarbeitern lediglich eine Rüge, da er vorher nicht unterrichtet wurde.
Die Druckplatten wurden sofort nach der Auflage vernichtet. Dadurch war gewährleistet, dass keine Stücke mehr nachgedruckt werden konnten.

Jux-Vorzugsaktie Helgoländer Straßenbahn AG

Vorzugsaktie (Juxaktie), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, nicht entwertet
Helgoland, 11. November 1985, # 3013

Abb. Möwe, Hegoländer Felsen mit Straßenbahnwaggon und Pferdebahn, Wappen und alte Briefmarke.
Faks. „Möwe“ als Aufsichtsrat sowie „Helgo“ und „Land“ als Vorstand.

Imitierte Juxaktie
Neben der „offiziellen“ Juxaktie gibt es auch einen „Raubdruck“. Hier machte man es sich ganz leicht. Das Original wurde einfach umgedreht und zu einem Hochformat. Zur Unterscheidung wurde das Papier „Vorzugsaktie“ genannt. Dies bewies wie populär die „Helgoländer Straßenbahn“ war, man fälschte ja nur gesuchte Dinge.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.

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